<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="L4_00264">
    <teiHeader>
        <fileDesc>
            <titleStmt>
                <title level="s">Digitale Edition Grazer Nuntiaturberichte (1580-[1602])</title>
                <title type="iso-date" notBefore="1597-03-01" cert="low" n="4">vermutlich nach
                    1597-03-01</title>
                <title level="a">264. (Rabatta an C. Aldobrandini - Wiener Neustadt, 1597 nach März
                    1)</title>
                <author>Rabatta, Joseph von</author>
                <respStmt>
                    <persName>Kroissenbrunner Martin</persName>
                    <resp>Transkription und TEI-Kodierung</resp>
                </respStmt>
                <respStmt>
                    <persName>Schopper Daniel</persName>
                    <resp>Beratung</resp>
                </respStmt>
                <respStmt>
                    <persName ref="https://d-nb.info/gnd/13281899X">Kurz Stephan</persName>
                    <resp>Beratung</resp>
                </respStmt>
                <funder>
                    <persName ref="https://d-nb.info/gnd/1155422082">Gottsmann Andreas</persName>
                    <address>
                        <orgName>Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in
                            Rom</orgName>
                        <street>Viale Bruno Buozzi 111-113</street>
                        <settlement>Rom</settlement>
                        <postCode>00197</postCode>
                        <country>Italien</country>
                    </address>
                </funder>
            </titleStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage</publisher>
                <pubPlace>Vienna</pubPlace>
                <date when="2024">2024</date>
                <availability>
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de">
                        <p>Sie dürfen: Teilen – das Material in jedwedem Format oder Medium
                            vervielfältigen und weiterverbreiten Bearbeiten – das Material remixen,
                            verändern und darauf aufbauen und zwar für beliebige Zwecke, sogar
                            kommerziell.</p>
                        <p>Der Lizenzgeber kann diese Freiheiten nicht widerrufen solange Sie sich
                            an die Lizenzbedingungen halten. Unter folgenden Bedingungen:</p>
                        <p>Namensnennung – Sie müssen angemessene Urheber- und Rechteangaben machen,
                            einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen
                            wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht
                            werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der Lizenzgeber
                            unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung besonders. Keine weiteren
                            Einschränkungen – Sie dürfen keine zusätzlichen Klauseln oder technische
                            Verfahren einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen, was
                            die Lizenz erlaubt.</p>
                        <p>Hinweise:</p>
                        <p>Sie müssen sich nicht an diese Lizenz halten hinsichtlich solcher Teile
                            des Materials, die gemeinfrei sind, oder soweit Ihre Nutzungshandlungen
                            durch Ausnahmen und Schranken des Urheberrechts gedeckt sind. Es werden
                            keine Garantien gegeben und auch keine Gewähr geleistet. Die Lizenz
                            verschafft Ihnen möglicherweise nicht alle Erlaubnisse, die Sie für die
                            jeweilige Nutzung brauchen. Es können beispielsweise andere Rechte wie
                            Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten sein, die Ihre
                            Nutzung des Materials entsprechend beschränken.</p>
                    </licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <seriesStmt>
                <p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondence of the Nuncio in Graz
                    (1580-[1602])</p>
            </seriesStmt>
            <sourceDesc>
                <biblStruct corresp="book">
                    <monogr>
                        <editor>
                            <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118968440">Rainer Johann</persName>
                        </editor>
                        <respStmt>
                            <resp>Mitarbeit</resp>
                            <persName ref="https://d-nb.info/gnd/128045272">Garms-Cornides
                                Elisabeth</persName>
                            <persName>Rainer Christian</persName>
                        </respStmt>
                        <respStmt>
                            <resp>Register</resp>
                            <persName>Bauer Oswald</persName>
                        </respStmt>
                        <title type="main">Grazer Nuntiatur</title>
                        <title type="sub">Nuntiatur des Girolamo Portia; 1595-1598</title>
                        <idno type="ISBN">978-3-7001-7139-3</idno>
                        <imprint>
                            <pubPlace>Wien</pubPlace>
                            <date>2012</date>
                            <publisher>
                                <orgName>Österreichische Akademie der Wissenschaften</orgName>
                                <orgName>Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in
                                    Rom</orgName>
                                <persName>Bösel Richard</persName>
                                <persName>Fillitz Hermann</persName>
                            </publisher>
                            <respStmt>
                                <resp>Unterstützung bei Herausgabe</resp>
                                <orgName>Historische Landeskommission für Steiermark</orgName>
                            </respStmt>
                        </imprint>
                        <biblScope unit="volume" n="4">4. Band</biblScope>
                        <extent>
                            <measure unit="pages" quantity="558">558 Seiten</measure>
                        </extent>
                    </monogr>
                    <series>
                        <title type="main">Publikationen des Historischen Instituts beim
                            Österreichischen Kulturforum in Rom</title>
                        <title type="sub">Nuntiaturberichte</title>
                    </series>
                </biblStruct>
                <msDesc>
                    <msIdentifier>
                        <collection>
                            <lb/>Archivio Doria Landi Pamphilj, Fondo Aldobrandini, busta 5, f.
                            153r–154v, Orig. ei-<lb/>genhändig; unvollständig.</collection>
                    </msIdentifier>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
        <profileDesc>
            <correspDesc n="L4_00264">
                <correspAction type="sent">
                    <persName cert="low">Rabatta, Joseph von</persName>
                    <date notBefore="1597-03-01" n="4" cert="low"/>
                    <placeName ref="http://www.geonames.org/2761353" cert="low">Wiener
                        Neustadt</placeName>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/119284863" cert="low">Aldobrandini,
                        Cinzio</persName>
                </correspAction>
                <correspContext>
                    <ref type="belongsToCorrespondence" target="correspondence_085">Aldobrandini,
                        Cinzio - Rabatta, Joseph von</ref>
                    <ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L4_00263.xml"
                        >263. C. Aldobrandini an Portia - Rom, 1597 März 1</ref>
                    <ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L4_00265.xml">265. P.
                        Aldobrandini an Portia - Rom, 1597 März 8</ref>
                </correspContext>
            </correspDesc>
            <abstract>
                <p>Bei der Rückkehr von Rom in Laibach dem dort zur Huldigung weilenden Erzherzog
                    Ferdinand berichtet. Wunsch des Papstes zur Respektierung der geistlichen
                    Jurisdiktion des Patriarchen. Huldigung in Kärnten und Krain ohne Probleme, in
                    Klagenfurt Pfarrkirche den Häretikern weggenommen und rekonziliiert. Ferdinands
                    rasche Heimkehr wegen Bauernaufständen und wegen des erwarteten Kommens des
                    Fürsten von Siebenbürgen. Besuch bei Erzherzog Maximilian in Wiener
                    Neustadt.</p>
            </abstract>
        </profileDesc>
    </teiHeader>
    <text>
        <body>
            <head n="264">[Rabatta an C. Aldobrandini - Wiener Neustadt, 1597 nach März 1]<note
                    xml:id="FN4_00264_01" type="footnote">Absender und Adressat des unvollständig
                    überlieferten Stückes ergeben sich aus dem Inhalt. Rabatta befand sich auf dem
                    Rückweg von seiner Mission nach Rom (siehe Nr. 235 A 8) am 19. Februar noch in
                    Laibach und schrieb diesen Brief erst nach seinem Besuch bei dem sich ab 23.
                    Februar in Wiener Neustadt aufhaltenden Erzherzog Maximilian: Noflatscher,
                    Maximilian, S. 327.</note></head>
            <div>
                <p>La benignisima lettera di V. S. Ill.ma del primo del passato<note
                        xml:id="FN4_00264_02" type="footnote">Siehe Nr. 252.</note>con la risposta
                    al Ser.mo arciduca mio signore <note xml:id="FN4_00264_03" type="footnote">Breve
                        vom 7. Februar Rabatta betreffend an Ferdinand: ASV, Ep. ad Principes,
                        Registra 29, f. 52v–53v.</note>mi fu resa li 18 detto in Lubiana <pb
                        xml:id="P4_0000305"/>solamente, in tempo che di già havea mons. ill.mo
                    patriarcha di Aquileia havuto espeditione del ser.mo arciduca il quale ancho era
                    in partita che a pena hebbe comodità di insinuarli il desiderio di N. S. che
                    detto patriarcha posi essercitare il ministerio pastorale nella amplissima sua
                    diocese senza impedimento delli ministri suoi, <note xml:id="FN4_00264_04"
                        type="footnote">Siehe Nr. 189, 194, 198.</note>il quale con molta humanità
                    mi rispose, ch’io sollo sapea la voluntà sua quando fose dispostissima di non
                    restringere, ma ampliare la libertà eclesisticha et di obedire et servire in
                    tutte le cose la S.tà di N. S. li cui segni riceveva per comandamenti, ma che
                    con l’occassione dell’andata sua a Praga tra l’altre cose havarebbe ancho
                    tratata questa con la M.tà Ces. inportando ciò molto alla ser.ma sua casa che si
                    ritrovase modo che effetualmente si provedese alli disordini della clerisia con
                    i mezi convenienti. Quello io possa dire a V. S. Ill.ma in questo proposito si
                    [è] che volesi Idio che mons. ill.mo patriarcha havese voluto secondo il
                    salutifero mio ricordo che come fidel amicho et servitore già anni li diedi di
                    administrar questa sua eclesiasticha giurisdictione con confidenza, che in vero
                    si havariano da lui potuto far fruti grandissimi a gloria d’Idio, a benefitio
                    publicho et a honor suo, ma Idio perdoni a chi à persuaso S. S. Ill.ma a
                    dipartirse da questo buon mezo et a fare alcune operationi che hanno causato
                    nelli ministri di S. A. un gravissimo sospeto, per il quale conviene che il
                    principe vada molto oculato.</p>
                <p>Nel rimanente detto sig. patriarcha fu acetato da S. A. con molta cortesia et
                    tratato bene, nella qual occassione fece ancor io la parte mia. Quello ne
                    seguirà in tal proposito, io più oltre avisarò V. S. Ill.ma.</p>
                <p>Come il ser.mo arciduca mio signore sii restato obligatissimo a V. S. Ill.ma
                    sopra la relatione fatagli da me per la bona voluntà che in lei ò ritrovato di
                    beneficar questo principe, mi rimeto alle lettere che scriverà S. A. istesa a V.
                    S. Ill.ma, alla relatione di mons. ill.mo nuntio, non molto più a gli effetti
                    istesi, se ella ne vorrà far esperienza con il comandare a S. A. in tutte
                    l’occasioni sue, che la proverà quanto desidera di servirla et essergli
                    grato.</p>
                <p>Il ser.mo arciduca nel ritorno mio mi dise che havea con molta facilità espedito
                    la dieta del ducato della Charinthia dove nella istesa città di Clanfurt havea
                    privato gli heretici della chiesa loro, la quale havea fatta reconciliare et
                    provedere con sacerdoti catolici.<note xml:id="FN4_00264_05" type="footnote"
                        >Siehe Nr. 257.</note>Et che parimente con pari et maggior felicità havea
                    espedito ancho l’altra dietta del ducato della Carniola <note
                        xml:id="FN4_00264_06" type="footnote">Siehe Nr. 260.</note>talmente che
                    haverebbe hauto occassione giornalmente con il augumentare la religion
                    chatolicha di [dismostrarsi] non indegno della gratia di N. S. et dell’amore che
                    li porta.</p>
                <pb xml:id="P4_0000306"/>
                <p>S. A. partì di ritorno per Graz il primo giorno da quadragesima<note
                        xml:id="FN4_00264_07" type="footnote">Aschermittwoch: 1597 Februar
                        19.</note>di Lubiana senza pasar a Goritia per dubio che la rebelion delli
                    contadini di Austria non causase nel ducato della Stiria qualche novità, <note
                        xml:id="FN4_00264_08" type="footnote">Der Bauernkrieg griff von Ober- und
                        Niederösterreich nicht auf die Steiermark über: Nr. 266 A 5.</note>per
                    aspetare il principe di Transilvania che nel ritorno di Praga deve venir a Graz
                        <note xml:id="FN4_00264_09" type="footnote">Sigismund Báthory kam nicht nach
                        Graz, sondern begab sich, angeblich wegen eines Aufstands des Szekler, nach
                        Siebenbürgen: Hurter III, S. 333 A 56.</note>et per prepararsi ancor lui poi
                    al detto viaggio per ricever l’ordine del tosone. <note xml:id="FN4_00264_10"
                        type="footnote">Ferdinand kam erst im Juni zur Verleihung des Goldenen
                        Vlieses nach Prag. Siehe Nr. 302 A 1; Hurter III, S. 384 f.</note></p>
                <p>Nel passaggio che fesse per Città Nova fui a far reverentia al ser.mo
                    Maximiliano, che mi dise essergli statto datto caricho di generale da S.
                        M.tà<note xml:id="FN4_00264_11" type="footnote">Speciano meldete am 17.
                        Februar vom Kaiserhof, dass Maximilian auch in diesem Jahr den Oberbefehl
                        behalte und Matthias die Regierung in Ungarn: Hirn, Maximilian I, S. 53 f.;
                        Mosconi IV, S. 87 f.</note>et che userà in campagna con maggior forzze che
                    non fesse l’anno passatto volendo l’imperio acrescer li aiuti, et che sperava di
                    far qualche progresso masime per esser lui con la soldatescha inclinatissimo
                    alla vendeta. <note xml:id="FN4_00264_12" type="footnote">1597 kam es zu keinen
                        großen siegreichen Kämpfen gegen die Türken.</note>Mi dimandò quello si
                    raggionava della bataglia sua <note xml:id="FN4_00264_13" type="footnote"
                        >Schlacht bei Keresztes.</note>et da poi havergli io detto come huomo da
                    bene il vero, escusò l’obietioni che se gli facevano et con molta instancia mi
                    adimandò quello che la S.tà di N. S. havarebbe fatto questo anno.</p>
                <p>Il marcese di Burgovia<note xml:id="FN4_00264_14" type="footnote">Siehe Nr. 210 A
                        4.</note>è statto elletto marsial del campo et il sig. Don Gioani de’ Medici
                        <note xml:id="FN4_00264_15" type="footnote">Anerkannter
                        Artilleriefachmann.</note>viene molto desiderato per il genera[la]to
                    dell’artigliaria.</p>
                <p>La rebelione delli contadini dell’Austria superiore<note xml:id="FN4_00264_16"
                        type="footnote">Siehe Nr. 266 A 5.</note>haverà V. S. Ill.ma prima ben
                    inteso, la cosa era proceduta tanto avanti che non sollo si havevano impatronito
                    di alcune terre et fatto prigioni li istesi ministri di S. M.tà, ma era
                    cresciuto la solevatione sino nella parte inferiore talmente che se si potevano
                    congiunger insieme <note xml:id="FN4_00264_17" type="footnote">Fortsetzung und
                        Datum fehlen.</note>…</p>
            </div>
        </body>
    </text>
</TEI>
