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            <titleStmt>
                <title level="s">Digitale Edition Grazer Nuntiaturberichte (1580-[1602])</title>
                <title type="iso-date" when-iso="1597-09-01" n="1">1597-09-01</title>
                <title level="a">328. Portia an Sant’Ufficio - Graz, 1597 September 1</title>
                <author ref="http://d-nb.info/gnd/124343775">Portia, Girolamo</author>
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                    <persName>Kroissenbrunner Martin</persName>
                    <resp>Transkription und TEI-Kodierung</resp>
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                <respStmt>
                    <persName>Schopper Daniel</persName>
                    <resp>Beratung</resp>
                </respStmt>
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                    <persName ref="https://d-nb.info/gnd/13281899X">Kurz Stephan</persName>
                    <resp>Beratung</resp>
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                    <persName ref="https://d-nb.info/gnd/1155422082">Gottsmann Andreas</persName>
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                        <orgName>Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in
                            Rom</orgName>
                        <street>Viale Bruno Buozzi 111-113</street>
                        <settlement>Rom</settlement>
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                        <country>Italien</country>
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                </funder>
            </titleStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage</publisher>
                <pubPlace>Vienna</pubPlace>
                <date when="2024">2024</date>
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                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de">
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                    </licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <seriesStmt>
                <p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondence of the Nuncio in Graz
                    (1580-[1602])</p>
            </seriesStmt>
            <sourceDesc>
                <biblStruct corresp="book">
                    <monogr>
                        <editor>
                            <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118968440">Rainer Johann</persName>
                        </editor>
                        <respStmt>
                            <resp>Mitarbeit</resp>
                            <persName ref="https://d-nb.info/gnd/128045272">Garms-Cornides
                                Elisabeth</persName>
                            <persName>Rainer Christian</persName>
                        </respStmt>
                        <respStmt>
                            <resp>Register</resp>
                            <persName>Bauer Oswald</persName>
                        </respStmt>
                        <title type="main">Grazer Nuntiatur</title>
                        <title type="sub">Nuntiatur des Girolamo Portia; 1595-1598</title>
                        <idno type="ISBN">978-3-7001-7139-3</idno>
                        <imprint>
                            <pubPlace>Wien</pubPlace>
                            <date>2012</date>
                            <publisher>
                                <orgName>Österreichische Akademie der Wissenschaften</orgName>
                                <orgName>Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in
                                    Rom</orgName>
                                <persName>Bösel Richard</persName>
                                <persName>Fillitz Hermann</persName>
                            </publisher>
                            <respStmt>
                                <resp>Unterstützung bei Herausgabe</resp>
                                <orgName>Historische Landeskommission für Steiermark</orgName>
                            </respStmt>
                        </imprint>
                        <biblScope unit="volume" n="4">4. Band</biblScope>
                        <extent>
                            <measure unit="pages" quantity="558">558 Seiten</measure>
                        </extent>
                    </monogr>
                    <series>
                        <title type="main">Publikationen des Historischen Instituts beim
                            Österreichischen Kulturforum in Rom</title>
                        <title type="sub">Nuntiaturberichte</title>
                    </series>
                </biblStruct>
                <msDesc>
                    <msIdentifier>
                        <collection>
                            <lb/>Rom, ACDF, St. St. TT 1a Germania, f. 536rv, 537rv, Orig., P.S.
                            eigenhändig</collection>
                    </msIdentifier>
                </msDesc>
                <listBibl corresp="letter">
                    <bibl type="druck">
                        <lb/>Druck: Rainer, Inqisitionsarchive, S. 80–82, Nr. 52</bibl>
                </listBibl>
            </sourceDesc>
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                    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/124343775">Portia, Girolamo</persName>
                    <date when="1597-09-01" n="1"/>
                    <placeName ref="http://www.geonames.org/2778067">Graz</placeName>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName>Sant´Ufficio</persName>
                </correspAction>
                <correspContext>
                    <ref type="belongsToCorrespondence" target="correspondence_089">Portia, Girolamo
                        - Sant´Ufficio</ref>
                    <ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L4_00327.xml"
                        >327. C. Aldobrandini an Portia - Rom, 1597 August 30</ref>
                    <ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L4_00329.xml">329.
                        Carrillo an P. Aldobrandini - Graz, 1597 September 5</ref>
                </correspContext>
            </correspDesc>
            <abstract>
                <p>Hat auftragsgemäß Informationen über den Franziskaner Francesco da Zara
                    eingeholt. Dieser hatte um Vollmacht angesucht, in Fiume/Rijeka gegen Häretiker
                    und Verdächtige vorzugehen und Konvertiten aufnehmen zu dürfen. Erachtet ihn
                    dafür aber als nicht geeignet, besonders an einem Ort, wo es Derartiges bisher
                    noch nicht gegeben hat. Sollten die Kardinäle der Inquisition jedoch einen
                    Geeigneten namhaft machen, wäre Triest die günstigere Wirkungsstätte. Dort
                    befindet sich ein Minoritenkloster, das für die Zwecke der Inquisition verwendet
                    werden könnte. Obwohl es die Inquisition bisher in den Ländern dieser Erzherzoge
                    nicht gibt, besteht Anlass zur Hoffnung, dass der gegenwärtige Herrscher bei
                    Empfehlungen des Papstes und von Kardinälen der Inquisition zustimmen werde.
                    Zurzeit hält sich der Dominikaner-Provinzial von Ungarn, ein Bekannter von
                    Girolamo Bernerio, Kardinal von Ascoli, in Graz auf; vielleicht kann dieser
                    helfen.</p>
            </abstract>
        </profileDesc>
    </teiHeader>
    <text>
        <body>
            <head n="328">Portia an Sant’Ufficio - Graz, 1597 September 1</head>
            <div>
                <pb xml:id="P4_0000358"/>
                <p>Conforme all’ordine di V. S. Ill.ma circa l’informatione delle qualità di fra
                    Francesco da Zara dell’ordine de minori osservanti, il quale ha supplicato costì
                    per haver facoltà di procedere in Fiume contra gl’heretici et sospetti et di
                    ricevergli ritornando all’obedienza di S. Chiesa, debbo dirle che per quello
                    ch’io ho potuto haver sin hora, non trovo chi venghi conosciuto di qualità tali
                    che si possa giudicar corrispondente a carico di tanto momento, spetialmente in
                    luoghi, ne’ quali, per non essere solito simile essercitio, potrebbon occorrere
                    delle difficoltà, dalle quali le sarebbe difficile il sbrigarsi, et quando pur
                    si potesse introdurre in quelle parti qualche persona atta a simil officio et
                    che V. S. Ill.ma con gl’Ill.mi et R.mi Sig.ri cardinali colleghi lo giudicassero
                    ispediente, sarei di parere che si i introducesse et trattasse il negotio
                    conforme al memoriale aggiunto,<note xml:id="FN4_00328_01" type="footnote">Siehe
                        unten beigeschlossenes Memoriale.</note>rimettendomi però sempre al giuditio
                    et alle resolutioni di V. S. Ill.ma et de gl’altri sudetti Ill.mi, aggiungendole
                    che quanto al luoco il più commodo et a proposito sarebbe nella città di
                    Trieste, et dovendosi commettere simil carico <note xml:id="FN4_00328_02"
                        type="footnote">Nicht gelungen.</note>et havendo quivi gli Minori
                    Conventuali assai conveniente monasterio, si potrebbe far commoda elettione di
                    qualche frate di quell’ordine, il quale per qualità, dottrina et prattica fusse
                    atto a sostenere tal carica; et benché non sia stato sin’hora ne dominii di
                    questi prencipi in uso quest’officio, nondimeno si potrebbe sperare d’ottenere
                    qualche cosa dalla bontà et religione del presente ser.mo arciduca, massime se
                    li fosse ricordato et proposto con l’autorità della S.tà di N. S. et di VV. SS.
                    Ill.me et R.me, alle quali rimettendomi con ogni riverenza …</p>
                <p>P.S.: Qui si trova il provinciale d’Hungeria chiamato fra Nicolo Lucheschi da
                    Oderza dell’ordine di San Domenico, noto all’Ill.mo cardinale d’Ascoli,<note
                        xml:id="FN4_00328_03" type="footnote">Nicolò Lucheschi OP, aus Oderzo
                        stammend. Girolamo Bernerio, 1586 August 2 Bischof von Ascoli, 1586 November
                        16 Kardinal, Generalinquisitor, gestorben 1611: H. C. III, S. 51,
                        120.</note>com’io credo, il qual sarebbe soggetto assai buono, massime in
                    questi principi, se nel rimanente del negotio si provasse far le provisioni
                    necessarie che ho voluto aggiunger a V. S. Ill.ma per maggior [informatione] di
                    queste parti et delle sue necessità, et anco per nominarle qualche persona in
                    occasione di bisogno.</p>
                <pb xml:id="P4_0000359"/>
                <p>Beigeschlossenes Memoriale über die Errichtung eines Inquisitionstribunals in
                    Triest oder Fiume.</p>
                <p>Dovendosi erigere tribunale del S. Officio dell’inquisitione in Trieste o Fiume o
                    altro luoco di que’ contorni, siccome si giudica che sarebbe di molto utile per
                    la conservatione della fede cattolica et per riddur all’obedienza di S. Chiesa
                    alcuni che potessero esser incorsi o sedotti in heresie, si propongono le
                    infrascritte considerationi.</p>
                <p>Che quanto maggiore si potesse havere il braccio secolare in erigere et eretto
                    aiutare il ministro del s. officio, tanto più sarebbe ancora il frutto che ne
                    risultarebbe da quello, oltre che con esso braccio secolare facilmente si
                    riddurebbe ogni cosa a termini di profitto et senza quello non si potrebbe far
                    cosa di momento et perciò si dovria procurare il consenso et l’aiuto del ser.mo
                    arciduca Ferdinando, dalla cui bontà et zelo ardentissimo di ristorare la fede
                    cattolica si potrebbe sperare molto.<note xml:id="FN4_00328_04" type="footnote"
                        >Die Inquisition wurde in Innerösterreich nicht eingeführt.</note></p>
                <p>Si dovrebbe far anco elettione d’inquisitore, il quale per bontà, età, dottrina
                    et prattica fosse atto a sostener tal peso, perciò non dovrebbe esser giovane,
                    ma d’età almeno di 50 anni, prudente, prattico dell’officio, et oltre
                    l’eruditione, che havesse notitia delle lingue latina, italiana et un poco della
                    schiava ancora, almeno in questo principio.</p>
                <p>Si havrebbe anco da considerare et procurare che la persona fosse di
                    sodisfattione a questi prencipi, onde per convenienti rispetti sarebbe meglio
                    elegger uno de’ stati o della S.tà di N. S. o di quelli di casa d’Austria, et
                    risolvendosi di erigere il tribunale in Trieste, come si giudicarebbe meglio,
                    sarebbe quest’officio forsi più commodo per uno de padri di S. Francesco
                    Conventuali, gli quali hanno in quella città monasterio.</p>
                <p>Il luoco, come è detto, per eriger questo tribunale sarebbe molto a proposito la
                    città di Trieste per esser principale in quelle parti et del dominio del ser.mo
                    arciduca, et ivi potrebbe risedere ordinariamente l’inquisitore con auttorità
                    sopra le terre soggette in temporale al ser.mo arciduca, cioè Fiume, Segna,
                    Goricia, Gradisca et altri luochi vicini, et potendosi haver qualche frate del
                    detto ordine di minori conventuali, l’inquisitore potrebbe risedere nel
                    monasterio suo, et non essendo della religione de’ conventuali sudetti, se le
                    potrebbe procurar stanza in vescovato o altra parte della città, come meglio si
                    giudica. Si potrebbe procurar anco che se gl’assignassero convenienti redditi
                    per se, et per mantenere quelli officiali che fosser necessari per il S.
                    Officio, quali redditi annuali si potrebbon procurar d’havere dalle terre
                    sudette per ordine del ser.mo, quando si contentasse di aiutar questa
                    sant’opera, overo da beneficii, et specialmente dal vescovato di Lu<pb
                        xml:id="P4_0000360"/>biana hora vacante, <note xml:id="FN4_00328_05"
                        type="footnote">Bistum Laibach durch den Tod von Bischof Johann Tautscher
                        (24. August 1597) vakant. H. C. III, S. 217.</note>constituendo pensione di
                    100 scudi sopra quello, come piacesse alla S.tà di N. S. et altrove poi anco per
                    il supplimento.</p>
                <p>Aggiungendo che quando si facesse senza l’aiuto del ser.mo arciduca et senza gli
                    altri requisiti considerati di sopra, si potrebbe dubitare di poco o di niun
                    profitto.</p>
            </div>
        </body>
    </text>
</TEI>
