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            <titleStmt>
                <title level="s">Digitale Edition Grazer Nuntiaturberichte (1580-[1602])</title>
                <title type="iso-date" when-iso="1601-06-25" cert="low" n="2">vermutlich
                    1601-06-25</title>
                <title level="a">233.2. (Portia an Aldobrandini) - (Graz, 1601 Juni 25)</title>
                <author ref="http://d-nb.info/gnd/124343775">Portia, Girolamo</author>
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                    <persName>Kroissenbrunner Martin</persName>
                    <resp>Transkription und TEI-Kodierung</resp>
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                <respStmt>
                    <persName>Schopper Daniel</persName>
                    <resp>Beratung</resp>
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                    <persName ref="https://d-nb.info/gnd/13281899X">Kurz Stephan</persName>
                    <resp>Beratung</resp>
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                    <persName ref="https://d-nb.info/gnd/1155422082">Gottsmann Andreas</persName>
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                        <orgName>Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in
                            Rom</orgName>
                        <street>Viale Bruno Buozzi 111-113</street>
                        <settlement>Rom</settlement>
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                        <country>Italien</country>
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            <publicationStmt>
                <publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage</publisher>
                <pubPlace>Vienna</pubPlace>
                <date when="2024">2024</date>
                <availability>
                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de">
                        <p>Sie dürfen: Teilen – das Material in jedwedem Format oder Medium
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                    </licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <seriesStmt>
                <p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondence of the Nuncio in Graz
                    (1580-[1602])</p>
            </seriesStmt>
            <sourceDesc>
                <biblStruct corresp="book">
                    <monogr>
                        <editor>
                            <persName ref="http://viaf.org/viaf/294639832">Zingerle
                                Elisabeth</persName>
                        </editor>
                        <title type="main">Grazer Nuntiatur</title>
                        <title type="sub">Nuntiatur des Girolamo Portia; 1599-1602</title>
                        <idno type="ISBN">978-3-7001-7146-1</idno>
                        <imprint>
                            <pubPlace>Wien</pubPlace>
                            <date>2012</date>
                            <publisher>
                                <orgName>Österreichische Akademie der Wissenschaften</orgName>
                                <orgName>Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in
                                    Rom</orgName>
                                <persName>Bösel Richard</persName>
                                <persName>Fillitz Hermann</persName>
                            </publisher>
                            <respStmt>
                                <resp>Unterstützung bei Herausgabe</resp>
                                <orgName>Historische Landeskommission für Steiermark</orgName>
                            </respStmt>
                        </imprint>
                        <biblScope unit="volume" n="5">5. Band</biblScope>
                        <extent>
                            <measure unit="pages" quantity="974">974 Seiten</measure>
                        </extent>
                    </monogr>
                    <series>
                        <title type="main">Publikationen des Historischen Instituts beim
                            Österreichischen Kulturforum in Rom</title>
                        <title type="sub">Nuntiaturberichte</title>
                    </series>
                </biblStruct>
                <msDesc>
                    <msIdentifier>
                        <collection>
                            <lb/>ASV, Fondo Borghese, serie III 111 C, fol. 68r–69r, Kop. <note
                                xml:id="FN5_233.2_01" type="footnote">Kopie eines nicht auffindbaren
                                Berichtes an San Giorgio.</note></collection>
                    </msIdentifier>
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                        Girolamo</persName>
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                    <placeName ref="http://www.geonames.org/2778067" cert="low">Graz</placeName>
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                    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/124294707" cert="low">Aldobrandini,
                        Pietro</persName>
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                <correspContext>
                    <ref type="belongsToCorrespondence" target="correspondence_077">Aldobrandini,
                        Pietro - Portia, Girolamo</ref>
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                        >233.1. Portia an Aldobrandini - Graz, 1601 Juni 25</ref>
                    <ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L5_234.1.xml">234.1.
                        San Giorgio an Portia - Rom, 1601 Juni 30</ref>
                    <ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence"
                        source="correspondence_077" target="L5_233.1.xml">233.1. Portia an
                        Aldobrandini - Graz, 1601 Juni 25</ref>
                    <ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence"
                        source="correspondence_077" target="L5_234.2.xml">234.2. Aldobrandini an
                        Portia - Rom, 1601 Juni 30</ref>
                </correspContext>
            </correspDesc>
            <abstract>
                <p>Die Erzherzöge bitten um genauere Informationen über die Reiseroute des Gian
                    Francesco Aldobrandini und die Größe des Gefolges, um dessen Ankunft in Graz
                    entsprechend vorbereiten zu konnen. Flaminio Delfini befindet sich bereits in
                    Fiume/Rijeka. Die péipstlichen Truppen ziehen von dort weiter nach
                    Laibach/Ljubliana, wo es anfangs einige Probleme bei der Unterbringung gegeben
                    hat, diese aber mittels neuer Verordnung des Erzherzogs behoben wurden. Die
                    Vorbereitungen in Agram/Zagreb sind noch nicht abgeschlossen. Portia setzt sich
                    persönlich beim ansässigen Adel ein. Da in Triest die Pest herrscht, wird die
                    Munition in Laibach/Ljubliana an die Truppen ausgegeben werden. Die
                    Friedensverhandlungen mit den Türken sollen am 25. Juni fortgesetzt werden. Der
                    Kaiser sei bereit, für Gran/ Esztergom auf Kanizsa zu verzichten, was für
                    Innerösterreich und Italien eine große Gefahr darstellen würde und von Portia
                    abgelehnt wird. Diesbezüglich hat Portia den Nuntius am Kaiserhof [Spinelli] um
                    höchste Aufmerksamkeit gebeten. Die spanischen Truppen werden spätestens am 15.
                    oder 20. Juli vor Ort sein.</p>
            </abstract>
        </profileDesc>
    </teiHeader>
    <text>
        <body>
            <head n="233.2">[Portia an Aldobrandini] - [Graz, 1601 Juni 25]</head>
            <div>
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                <p>Dall’Ecc.mo Sig. Generale Aldobrandini giovedì hebbi aviso che la sua partenza da
                    Ferrara verso questa parte doveva seguire sotto li 19 con disegno di venirsene a
                    drittura per abboccarsi secondo ’l concerto fatto co ’l ser.mo Arciduca, alla
                    cui A. et all’Arciduchessa madre havendone io dato conto, m’imposero che
                    procurassi d’intendere qual camino fosse l’E. S. per imprendere se quello di
                    Carinthia oppure l’altro di Goritia, et quanta gente possa haver seco per dar
                    gl’ordini che si ricercano all’alloggio et altre commodità, di modo che si
                    spedisca subito da me particolar Staffetta a S. E. et trattanto qui s’anderà
                    apparecchiando d’alloggiarlo nel palazzo del ser.mo Arciduca stesso, et
                    avicinandosi sarà incontrato, raccolto et ricevuto come si conviene alla
                    grandezza sua et all’obligo et affettione di questi Prencipi ser.mi, i quali
                    unitamente attendono l’arrivo di S. E. con particolar desiderio. Il Sig.
                    Flaminio Delfini si truova già arrivato a Fiume et di là di mano in mano
                    marciano le genti verso Lubiana, sino a dove haveranno commodità di condurre le
                    bagaglie gratis et altre agevolezze che potrà dare ’l paese, essendo tale la
                    mente del ser.mo Arciduca, il quale per relation mia havendo inteso che in
                    Lubiana si faceva difficoltà di ricettare ne contorni et Villaggi vicini la
                    Soldatesca et che anco in proposito delle barche era qualche contrasto, ha
                    subito dati nuovi ordini et commissioni, acciò a soldati non si manchi delle
                    cose necessarie et siano permessi fermare in quel vicinato sin tanto che in
                    Zagabria, luoco non in tutto fornito, siano in pronto i viveri et altri bisogni,
                    a che ho fatto tanto che alcuni Gentilhuomini si sono obligati di attendere et
                    di provedere, benché in ciò si sia durata fatica grandissima, che però ho voluto
                    far spontare per esser li sodetti persone di portata et ricche et che co ’l
                    credito et co ’l grano et altro de loro Castelli potranno senza dubbio provedere
                    a quella parte mentre dureranno le mostre.</p>
                <p>In Trieste continua il contagio et, perché in quella Città s’era dato ordine per
                    polvere, palle et altro da distribuirsi a soldati, si è per l’accidente sodetto
                    data poi l’istessa commissione in Lubiana, ove saranno proveduti di simil
                    bisogno.</p>
                <p>Il che havrebbe voluto il Sig. Delfini ritruovare in Fiume per haver havuta
                    occasione per camino di essercitar la militia, ma non s’è potuto far altro per
                    la strettezza del tempo et per non potersi pratticare in Trieste, nè meno ne
                    luoghi vicini.</p>
                <p>Del trattato di pace diferito sino alli 25 che è il giorno presente, s’intende da
                    buone parti che gli Commissarii Cesarei siano per attendere con qualche pensiero
                    d’accordo, anzi si dice che gli medesimi Imperiali vadino <pb
                        xml:id="P5_0000524"/>discorrendo che S. M.tà vi possa condiscendere anco
                    senza rihavere Canisa, che l’istesso Imperatore per gloria d’haver ricuperata
                    Strigonia et di tenerla sia per prestarvi orecchia et per contentarsi che si
                    conchiuda la pace, tenendo ogn’uno quello che si truova havere; la qual cosa
                    havend’io bene considerata et cavatane la conseguenza che potrebbe derivare di
                    là, quando al Turco si lasciasse Canisa, poiché alle prime rotture di Guerra
                    verrebbe ad accostarsi forse all’Italia et a porre in necessità i Prencipi
                    d’essa di fare contigue spese, ho avertito Monsig. Rev.mo Spinelli che invigili
                    et vegga di distornare quanto possa le prattiche, massime in caso che non si
                    stimi la ricuperatione di Canisa, come tanto importante alla Christianità et
                    all’Italia in particolare, non truovandosi in mezo altro ostacolo che possa
                    trattenere l’inimico a fare progressi importanti et dannosi a tutta la Republica
                    Christiana.</p>
                <p>Di Milano habbiamo che le genti del Cattolico dovevano muoversi per questa volta
                    sotto li 23 o 24 del corrente et che alla più lunga sarebbono gionte in Campo
                    alli 15 overo 20 del seguente. …</p>
            </div>
        </body>
    </text>
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