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                <title level="s">Digitale Edition Grazer Nuntiaturberichte (1580-[1602])</title>
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                <title level="a">246.2. Portia an Aldobrandini - Graz, 1601 August 13</title>
                <author ref="http://d-nb.info/gnd/124343775">Portia, Girolamo</author>
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                    <persName>Kroissenbrunner Martin</persName>
                    <resp>Transkription und TEI-Kodierung</resp>
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                    <persName>Schopper Daniel</persName>
                    <resp>Beratung</resp>
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                    <persName ref="https://d-nb.info/gnd/13281899X">Kurz Stephan</persName>
                    <resp>Beratung</resp>
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                    <persName ref="https://d-nb.info/gnd/1155422082">Gottsmann Andreas</persName>
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                        <orgName>Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in
                            Rom</orgName>
                        <street>Viale Bruno Buozzi 111-113</street>
                        <settlement>Rom</settlement>
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                        <country>Italien</country>
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                <publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage</publisher>
                <pubPlace>Vienna</pubPlace>
                <date when="2024">2024</date>
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                    <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de">
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                </availability>
            </publicationStmt>
            <seriesStmt>
                <p>Machine-Readable Transcriptions of the Correspondence of the Nuncio in Graz
                    (1580-[1602])</p>
            </seriesStmt>
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                <biblStruct corresp="book">
                    <monogr>
                        <editor>
                            <persName ref="http://viaf.org/viaf/294639832">Zingerle
                                Elisabeth</persName>
                        </editor>
                        <title type="main">Grazer Nuntiatur</title>
                        <title type="sub">Nuntiatur des Girolamo Portia; 1599-1602</title>
                        <idno type="ISBN">978-3-7001-7146-1</idno>
                        <imprint>
                            <pubPlace>Wien</pubPlace>
                            <date>2012</date>
                            <publisher>
                                <orgName>Österreichische Akademie der Wissenschaften</orgName>
                                <orgName>Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in
                                    Rom</orgName>
                                <persName>Bösel Richard</persName>
                                <persName>Fillitz Hermann</persName>
                            </publisher>
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                                <resp>Unterstützung bei Herausgabe</resp>
                                <orgName>Historische Landeskommission für Steiermark</orgName>
                            </respStmt>
                        </imprint>
                        <biblScope unit="volume" n="5">5. Band</biblScope>
                        <extent>
                            <measure unit="pages" quantity="974">974 Seiten</measure>
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                    </monogr>
                    <series>
                        <title type="main">Publikationen des Historischen Instituts beim
                            Österreichischen Kulturforum in Rom</title>
                        <title type="sub">Nuntiaturberichte</title>
                    </series>
                </biblStruct>
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                    <msIdentifier>
                        <collection>
                            <lb/>ASV, Fondo Borghese, serie III 111 C, fol. 90r–91r, Orig.
                            [Eigenh.]</collection>
                    </msIdentifier>
                </msDesc>
                <listBibl corresp="letter">
                    <bibl type="beilage">
                        <lb/>Beilage: fol. 96r, Copia di lettera dell’Arciduca Mattias all’Arciduca
                        Ferdinando so-<lb/>pra la trattatione della pace co ’l Turco, Wien, 1601
                        August 7.</bibl>
                </listBibl>
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                    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/124343775">Portia, Girolamo</persName>
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                    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/124294707">Aldobrandini, Pietro</persName>
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                    <ref type="belongsToCorrespondence" target="correspondence_077">Aldobrandini,
                        Pietro - Portia, Girolamo</ref>
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                        source="correspondence_077" target="L5_246.3.xml">246.3. Portia an
                        Aldobrandini - Graz, 1601 August 13</ref>
                </correspContext>
            </correspDesc>
            <abstract>
                <p>Portia versichert, dass er Gian Francesco Aldobrandini auch unter Lebensgefahr
                    dienen würde. Erzherzog Ferdinand hat Gian Francesco mittels eines Boten
                    gebeten, sich mit seinen Truppen in Richtung der Murinsel des Grafen Zrinski zu
                    begeben, wo auch Madruzzo mit seinen Soldaten eintreffen wird. Sobald die
                    spanischen Truppen dort eintreffen, wird der Erzherzog ins Feld ziehen. Eine
                    Kopie des Schreibens des Erzherzogs Mat <pb xml:id="P5_0000546"/>thias über die
                    Friedensverhandlungen mit den Türken wird diesem Bericht beigelegt, eine weitere
                    wurde Gian Francesco übermittelt. Die Auseinandersetzungen um die
                    Zuständigkeiten zwischen dem Herzog von Mantua [Vincenzo I.] und Don Giovanni
                    de’ Medici halten an. Der Aufenthalt der fürstlichen Personen und ihrer Gefolge
                    stellt eine schwere zusätzliche Belastung für den Erzherzog und das Land dar.
                    Portia bittet um die Begleichung seiner ausstehenden Rechnungen und schickt die
                    Kopie eines Schreibens von Kardinal San Giorgio mit, in dem ihm dieser bereits
                    eine Auszahlung zugesagt hatte.</p>
            </abstract>
        </profileDesc>
    </teiHeader>
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        <body>
            <head n="246.2">Portia an Aldobrandini - Graz, 1601 August 13</head>
            <div>
                <p>Supplico V. S. Ill.ma che si persuada che io non son per mancare di diligenza
                    alcuna in servir all’Ecc.mo Sig. Generale suo Cognato anco col porr’a rischio la
                    propria vita in suo servitio, non che l’opera et il potere, così obligandomi la
                    fede et devotione della quale conosco esser tenuto a V. S. Ill.ma, a S. E. et a
                    tutta l’Ill.ma sua Casa.</p>
                <p>Posso anco confermare a V. S. Ill.ma che questo serenissimo et Madama sua Madre
                    amano S. E. tenerissimamente et con ogni sincerità di affetto le confidano et
                    communicano il tutto; et così mi dicono che son per continuare con S. E. in
                    Campo, con la medema confidenza et sopra ogn’altro personaggio, il che mi
                    replicorno anco heri con parole di molto affetto.</p>
                <p>Son tre giorni che questo serenissimo espedì a S. E. un suo gentilhuomo con molta
                    diligenza per far effettuar alcuni ordini che mancavano per servitio de Soldati
                    in Zagabria et anco per pregar S. E. che volesse sollecitar la Mostra et far
                    avvanzar gli suoi Soldati verso l’Isola del Conte di Serin, dove hanno anco ad
                    arrivare gli soldati del Colonello Madrucci, gli quali intendo che sian poco ben
                    all’ordine et tutta gente nuova, almen per la maggior parte.</p>
                <p>Con questi ricceverà V. S. Ill.ma copia d’una lettera dell’Arciduca Mattias
                    scritta a questo serenissimo<note xml:id="FN5_246.2_01" type="footnote">Beilage
                        dieser Nr.</note>per raguaglio della trattatione della pace col Turco, della
                    quale ne mandai anco copia tre giorni sono a S. E., né doppo si è havuto altro
                    nel medesimo proposito. L’Arciduca sta rissoluto che subito che sarà avvisato
                    che li Soldati di S. E. sian giuntati con quelli del Re di Spagna che subito si
                    trasferirà anche a quella parte et io credo che questo potrà essere circa li 20
                    o 22 di questo alla più lunga.</p>
                <p>Tra ’l Sig. Duca di Mantova et Don Giovanni de Medici in aperto passan buone et
                    apparenti dimostrationi, ma nel ristretto et nell’intrinsico ciascun <pb
                        xml:id="P5_0000547"/>può comprendere che ci son de disgusti. Et il Sig. Don
                    Giovanni, sempre che le venghi occasione, si dechiara di voler riconoscere,
                    obedire et servire all’Ecc.mo Generale di Santa Chiesa doppo la persona
                    dell’Arciduca, et in campo si dovran vedere gl’effetti.</p>
                <p>Qui gl’affari di tutti son gravi et di molto incommodi et questo buon Prencipe è
                    carico di spese et di guerra et di Corte, alloggiando tutte le genti di questi
                    Prencipi, le quali son in grosso numero, et per me credo che le dovrà esser un
                    grave colpo questo che le apportano questi Prencipi con danno anco delle
                    Provincie.</p>
                <p>Et perché V. S. Ill.ma può facilmente credere che di questi affari, incommodi et
                    spese io ne ho anco più che la parte mia, ardisco di supplicarla di nuovo
                    humilissimamente che si degni tener memoria di farmi gratia che mi sian saldati
                    et ricompensati que’ conti Camerali, havuta consideratione alle fattiche et
                    spese di quel negotio d’armi et a tant’altre ch’io ho fatto per dieci anni
                    continuamente, per il qual medesimo effetto invio a V. S. Ill.ma copia d’una
                    lettera del Sig. Cardinale San Giorgio scrittami per ordine di N. S. questo
                        verno<note xml:id="FN5_246.2_02" type="footnote">Vermutlich handelt es sich
                        um die Weisung San Giorgios vom 25. November 1600: Nr. 174.3. Vgl. u.a. Nr.
                        96.3, 122.2, 129.1, 132.1, 132.2, 138.4, 140.3, 143.2, 150.1, 189.1, 209.3,
                        227.2, 246.2.</note>, quando fui mandato da S. B.ne alla maggior parte de
                    Prencipi di Germania per occasione della perdita di Canisa, nella quale mi fu
                    promessa ricompensa et aiuto per le spese passate et per quelle ch’io doveva
                    all’hor fare; et posso aggiungere a V. S. Ill.ma che in quell’occasione mi
                    convenne pigliar buone somme di danari et lettere di cambio per migliara de
                    scudi. Hor non posso credere che mi manchi altro che la benigna gratia,
                    protettione et auttorità di V. S. Ill.ma, alla quale humilissimamente raccomando
                    me medesimo et tutte le cose mie, le quali infine si hanno a spendere quali et
                    quante elle saranno ad ogni cenno et commando di V. S. Ill.ma … <note
                        xml:id="SN5_246.2_a" type="siglum">Dorsalvermerk des Staatssekretariates,
                        fol. 91v: L’ultimo capitolo con il [Commissario] della Camera.</note></p>
            </div>
        </body>
    </text>
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